CGT Deggendorf

Christian Get Together

Upcoming | Hörsaalvortrag | 31.03.

März23

“Das Ende der Marktwirtschaft?- Ein Ausweg aus der Krise?”

19:30 Uhr

Raum A012 FH

Alles zitiert die Krise. Ein Wort hat sich inzwischen schon so weit in Mark und Bein eingebrannt, dass man schon den Verdacht hat dadurch die Krise erst hervor zu beschwören. Doch wie sieht es wirklich aus? Ist die derzeitige Angst berechtigt und wie geht es weiter? Wird es nach der Rezession noch einen Marktwirtschaft geben?

Prof. Werner Lachmann lehrte von 1992 bis 2006 den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre. Insbesondere Wirtschaftspolitik und Entwicklungspolitik, an der Universität Erlangen-Nürnberg in Nürnberg.

Er lehrt und forscht in den Gebieten Fiskalpolitik, Geldpolitik, Entwicklungspolitik, Sozialpolitik, Grundlagen der Wirtschaftspolitik, Soziale Marktwirtschaft und Wirtschaftsethik.

Er ist zudem Verfasser von mehr als 100 wissenschaftlichen Beiträgen in Büchern und Zeitschriften und hat zu dem Thema einiges zu sagen.

…einen Ausweg hat Prof. Lachmann auch parat. Man darf gespannt sein.

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Upcoming | 23.03.

März22

Gibt es eine Persepktive für ein Ziel?

Was ist überhaupt das Ziel? Ist das nicht der Weg? Wie verändern sich Ziele und was ist überhaupt Wert, angestrebt zu werden?

19:30 Uhr im Gemeinschaftsraum des Schachinger Studentenwohnheim

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SS 09 | back again

März22

Das SS09 hat nun schon wieder begonnen. Auch wir vom CGT haben die Vorbereitungen für das neue Semester abgeschlossen und freuen uns auf neue Begegnungen. Unsere neue Visitenkarte liegt auch schon aus. Highlights werden u.A. zwei Hörsaalvorträge im Semester.

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Warum wurde Jesus geboren?

Dezember23

„Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht
gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu
dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“
Markus 10,45

Hier sehen wir einen Aspekt der Weihnachtsgeschichte, der nicht oft erwähnt wird: Diese zarten, kleinen Kinderhände, die der Heilige Geist in Marias Leib geschaffen hatte, waren dazu bestimmt, mit Nägeln durchbohrt zu werden. Diese rosa Babyfüße würden eines Tages den staubigen Weg Richtung Golgatha gehen, um dort an ein Kreuz genagelt zu werden. Das fröhliche Kindergesicht mit den funkelnden Augen
und dem anmutigen Kindermund sollte zu einer bestimmten Zeit mit einer Dornenkrone gekrönt werden.
Der weiche und warme Körper, eingewickelt in flauschige Tücher, würde schon bald von einem Speer durchbohrt werden.
Jesus wurde geboren, um zu sterben. Meine nun aber ja nicht, ich wolle deiner Weihnachtsfreude einen Dämpfer verpassen. Das liegt mir wirklich fern – denn Jesu Tod, obwohl von Menschen
mit bösen Absichten ausgedacht und ausgeführt, war in keinerlei Weise eine Tragödie. Tatsächlich handelt es sich um den gewaltigsten und überragendsten Sieg, den jemals jemand über das Böse errang.

Wir vom CGT wünschen dir einen Blick was Weihnachten wirklich bedeutet. Jesus kam auf die Erde. Aus Liebe zu dir und mir. Schön, dass wir uns daran erinnern dürfen und uns gegenseitig zu diesem Fest Freude bereiten dürfen.

Gesegnete Weihnachten!

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Zwei Schöpfungsberichte?

Dezember17

Ich habe gerade noch ein wenig geforscht bezüglich den zwei Schöpfungsberichten. Ich habe hier ein Statement welches ich auf www.nikodemus.net gefunden habe.

Heute wird in der historisch-kritischen Theologie meistens von zwei völlig voneinander unabhängigen Erzählungen in 1.Mose 1 und 1.Mose 2 ausgegangen. Zudem sollen die Texte noch verhältnismäßig spät zustande gekommen sein; ab Kapitel 2,4b wird ein älterer Autor vor dem babylonischen Exil des Volkes Israel angenommen, während Kapitel 1 - 2,4a als jüngerer, nachexilischer Bericht angesehen wird. Diese späte Datierung kann aber absolut nicht durch historische Fakten belegt werden, sondern beruht auf subjektiven Beurteilungskriterien und unsicheren Hypothesen. Dazu werden noch verschiedene Quellen aufgrund der Verwendung unterschiedlicher Gottesnamen und aufgrund unterschiedlicher Schreibstile angenommen.

Das Problem bei dieser historisch-kritischen Vorgehensweise ist, dass man das Zustandekommen von Texten heiligen Schrift und deren Inhalt rational nachvollziehbar erklären möchte. Die Dimension gött

licher Inspiration der Autoren durch den heiligen Geist wird dazu so weit wie möglich außen vor gelassen. Was bleibt, sind lediglich Aufzeichnungen menschlicher Vorstellungskraft aus der Antike.

Diese Sichtweise wird den Texten der Bibel und ihrem Selbstverständnis auf keinen Fall gerecht. So schreibt z.B. Petrus:

Denn es ist noch nie eine Weissagung [der Schrift] aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.
2.Petrus 1,21

Das gilt auch für die prophetische Rückschau auf den Schöpfungsakt. Wer die Bibel ernst nehmen möchte, muss also damit rechnen, dass sie die Mitteilung eines real existierenden Gottes an uns Menschen ist. Durch diese Schriften teilt Gott wahre Sachverhalte mit, weil er nicht lügt (4.Mose 23,19; Johannes 8,40; u.a.). Die ersten Kapitel der Bibel dürfen davon nicht ausgenommen werden. Weil sich Propheten, Jesus und die Apostel in ihren Reden und Schriften immer wieder auch auf Inhalte beider Schöpfungsberichte beziehen, ist klar, dass sich diese nicht grundsätzlich widersprechen können, sonst wären auch die Autoren des Neuen Testaments unglaubwürdig. Es also durchaus plausibel, erstens von einer ursprünglichen Verfassung der Texte durch Mose oder sogar noch älterer Zeugen auszugehen und zweitens anzunehmen, dass es sich um Texte handelt, die einander ergänzen.

1.Mose 1 und 2 sind deswegen unterschiedlich, weil sie die Schöpfungsereignisse aus zwei verschiedenen Perspektiven beschreiben: Der erste Bericht beschreibt die Schöpfung eher allgemein und chronologisch, während der zweite speziell die Erschaffung des Menschen im Fokus hat. Auch an anderen Stellen in der Bibel finden wir solche sich gegenseitig ergänzende Texte, z.B. in den Königs- und Chronikbüchern und den dazugehörigen Prophetenschriften oder auch in den Evangelien. Die Bezeichnung “Zweiter Schöpfungsbericht” ist so gesehen fragwürdig, denn es handelt sich eher um einen ergänzenden Bericht. So fehlt im zweiten Kapitel etwa die strenge Aufzählung des ersten Berichtes, weil es einen andern Schwerpunkt hat: Die Erschaffung des Menschen und die auf ihn bezogene restliche Schöpfung.

Das ist der Grund, weswegen hier eine andere Reihenfolge der Schöpfungswerke zu finden ist. Zuerst wird die Erschaffung des Menschen geschildert, und erst danach wird die Erschaffung von Pflanzen und Tieren erwähnt, nämlich dann, wenn ihre Bedeutung für den Menschen beschrieben wird. Es liegt eine Ordnung nach der Wichtigkeit des Inhalts vor, nicht streng nach der chronologischen Abfolge der Ereignisse. Dieser Stil ist in der hebräischen Literatur etwas Selbstverständliches. Ein Beispiel aus dem Text soll das verdeutlichen:

In Kapitel 1 werden die Tiere zuerst geschaffen, und danach am sechsten Tag der Mensch als Mann und Frau. Kapitel 2 beschreibt diese Vorgänge ebenfalls, allerdings mit dem Schwerpunkt auf dem sechsten Schöpfungstag und Gottes Gebot für den Menschen. Wenn es schließlich darum geht, welche Bedeutung die Tiere für den Menschen haben, wird in Vers 19 (quasi “nebenbei”) noch einmal deren Erschaffung erwähnt. Sie kann, chronologisch gesehen, durchaus schon vorher erfolgt sein! Da es im Hebräischen nur zwei Zeitformen gibt und sich die richtige Übersetzung vom Kontext her ableitet, besteht grammatisch gesehen sogar die Möglichkeit, Vers 19 im Deutschen mit dem Plusquamperfekt wiederzugeben:

Und Gott der Herr hatte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel gemacht und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nannte [...]
1.Mose 2,19

Die beiden “Versionen” des Schöpfungsberichts sind also auf jeden Fall sehr gut miteinander vereinbar, wenn man grundsätzlich einmal davon ausgeht, dass die Texte jeder für sich vertrauenswürdig sind. Gerade weil es Kapitel 1 und 2 des ersten Buches Mose gibt, spricht das in meinen Augen für die Zuverlässigkeit der biblischen Überlieferung: Wenn hier im Laufe der Geschichte im Sinne einer modernen, nach unserem Verständnis einheitlicheren Textgestaltung, manipuliert worden wäre, hätte man sicher nicht mehr diese beiden sich ergänzenden Sichtweisen eines Ereignisses, die gleichzeitig uralte Schreibkultur widerspiegeln.

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Widerspruch? Der Wiederkäuende Hase.

Dezember17
Hase

“Die Bibel ist kein naturwissenschaftliches Lehrbuch” – das ist ein Satz, mit dem viele konfrontiert werden, die an der Relevanz der biblischen Überlieferung auch für naturkundliche und geschichtliche Fragen festhalten. Und dieser Satz stimmt auch. Wäre die Bibel tatsächlich ein Lehrbuch, dann würde sie zum Beispiel definieren, was eine “geschaffene Art” sei. Oder sie würde Naturdinge systematisch beschreiben und nicht nur beiläufig erwähnen.

Als beliebte Begründung für diese Auffassung wird darauf verwiesen, daß nach der Bibel der Hase ein Wiederkäuer sei (nachzulesen in 3. Mose 11,6 und 5. Mose 14,7). Und das sei ja nun offenkundig falsch. So berichtet z. B. Dr. Gerhard Maier in einem Aufsatz über Hermeneutik (Verstehenslehre), wie sein theologischer Lehrer, Professor Käsemann, dieses Argument seinen erstaunten Studenten entgegen hielt. Mir wurde selber in meiner Doktorprüfung die Frage gestellt, was ich denn antworten würde, wenn jemand mit dem Hinweis auf den “wiederkäuenden Hasen” die Irrtumslosigkeit der Bibel bestreitet.

“… ferner den Hasen; denn er ist zwar ein Wiederkäuer, hat aber keine gespaltenen Klauen; als unrein soll er euch gelten.”
(3 Mose 11,6)

“Im Jahre 1882 veröffentlichte Morot in einer französischen tierärztlichen Zeitschrift seine Beobachtungen über die schleimüberzogenen «Magenpillen» der Kaninchen. Außer der normalen festen Losung erzeugen diese Tiere nämlich eine zweite Kotform – weiche, schwachgeformte Kügelchen, die sie nach Ablage sofort aufnehmen und unzerkaut schlucken. Sie sammeln sich an einer bestimmten Stelle des Magens (in der Cardiaregion) und werden nochmals verdaut. Auf solche Weise geht ein Teil der Nahrung zweimal durch den Darm und wird dadurch besser aufgeschlossen. Diese Doppelverdauung ähnelt in gewisser Weise dem Wiederkäuen der meisten Paarhuferfamilien. Der weiche Kot (Caecotrophe) wird im Blinddarm gebildet und dort stark mit Vitamin B1 angereichert; nach den Untersuchungen von Scheunert und Zimmermann enthält er gegenüber dem normalen Kot die vier bis fünffache Menge an Vitaminen. Für die Hasentiere ist der «Blinddarm-» oder «Vitaminkot» lebenswichtig; er erleichtert ihnen vermutlich auch das Überstehen längerer Fastenzeiten bei ungünstiger Witterung” (Hervorhebung nicht im Original).

Übrigens berichtete mir ein Freund, daß seine Kinder das Kotfressen des Hasen selber beobachteten, ohne daß sie zuvor von dieser Eigenart gewußt hatten. Es war ihnen beim Beobachten von Hasen aufgefallen. (Es braucht kaum hervorgehoben zu werden, daß sie es nicht besonders appetitlich fanden, aber Menschen sind nun mal keine Hasen.) Was Kinder beobachten können, konnten auch die Menschen vor über 3.000 Jahren feststellen. Das Wiederkäuen des Hasen haben sie nicht “erfunden”. Sie konnten es genauso beobachten wie Zoologen der Neuzeit.

Welche Schlußfolgerungen können wir ziehen? An diesem Beispiel wird exemplarisch deutlich, daß die Bibel naturkundlich sehr wohl relevant ist, auch wenn sie die naturkundlichen Bemerkungen nicht lehrbuchhaft schildert, sondern im Rahmen eines anderen Zwecks. Der Hase ist kein Mitglied der rinderartigen Wiederkäuer; er gehört zoologisch in eine andere Säugetierordnung als die anderen Wiederkäuer. Doch in 3. Mose 11 geht es nicht um eine zoologische Systematik. Das, was die Bibel aber schildert, ist korrekt in einer anschaulichen, allgemeinverständlichen Art dargestellt. Der blinddarmkotfressende Hase ist ein gutes Beispiel dafür.

Quelle:  Wort und Wissen

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Themen

November4

Skripte und Links der vergangenen Themen können hier nochmal nachgelesen werden.

01.12 | Buddha… Weihrauch… Dalai Lama?

Was steckt dahinter und gibt es Synergien mit dem Christentum?

17.11 | arm = selig?

Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme. Lukas 18, 25

03.11 | Ist es wahr, dass gute Menschen in den Himmel kommen und böse überallhin?

Eintrag folgt…

20.11 | Apropos “der liebe Gott”

Eintrag folgt…

06.10 | Warum an Gott glauben?

warum-glauben.pdf

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